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Arbeiten mit beschichteten Gärtüchern

Re: Arbeiten mit beschichteten Gärtüchern

Beitragvon NA » Sa 10. Dez 2011, 19:47

Tja, Gabi - von welcher Seite wurde das Tuch denn nun benutzt??? Guck mal auf Jodus Bild, gleich am Anfang - Stoff oben, vergleiche mit den Videos hier - blaue Seite oben. Die Stoffseite verhält sich wie normales Leinen oder Baumwolle - ist ja auch nicht versiegelt.
Ich stelle hier noch einmal zum Vergleich oder als Kaufentscheidung das Video von Cleanbake ein, wo sich die Funktionsweise erklärt… ;) Dauer: etwa 5 min
Bei der Aufarbeitung der Baguette kann man schön sehen, dass der Bäcker sie schneidet, wendet, etwas andrückt und danach noch wieder anheben kann… ;)
NA
 

Re: Arbeiten mit beschichteten Gärtüchern

Beitragvon el_marraksch » Sa 10. Dez 2011, 20:01

Danke Wurzel für das Video. Na das wäre ja eine herrliche Sache. :) und so ein Tuch ist zu Herbert unterwegs oder wie?
Liebe Grüße
Gabriele
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Re: Arbeiten mit beschichteten Gärtüchern

Beitragvon NA » Sa 10. Dez 2011, 20:12

Nein - um das von Cleanbake hat *weible eine Anfrage bei Ceanbake zu laufen, bzw. hat Björn hier eine nette Einladung hinterlassen. Zitat:
BrotDoc hat geschrieben:Hallo,
Babsie hat von Cleanbake ein Angebot erhalten und bietet nun eine erneute Sammelbestellung an (ihre Nachricht ist auf Seite 15). Falls jemand Interesse hat, bitte PN an Babsie.
Viele Grüße,
Björn
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Re: Arbeiten mit beschichteten Gärtüchern

Beitragvon Avensis » Sa 10. Dez 2011, 21:05

nach der letzten Beschreibung von Babsie, kann ich auch meine jetzigen Leinentücher nehmen.
Das Tuch braucht kein Mensch
ich habe auch ein Tuch bei Susi bestellt, um dann mal ein vergleich zuhaben mit den was ich am Montag bekomme.
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Re: Arbeiten mit beschichteten Gärtüchern

Beitragvon NA » Sa 10. Dez 2011, 21:29

Avensis hat geschrieben:...Das Tuch braucht kein Mensch...
Sachte, sachte, Herbert… Deine Meinung klingt in meinen Ohren ganz schön voreingenommen :acute: :angel: - an einem Stoffetzen kann babsie beim besten Willen nicht mehr herausfinden. Es sind ihr Stoffproben zur Verfügung gestellt worden. Wenn man sich damit auskennt, weiß man, dass die Maximal die Größe eines Topflappens haben. Was würdest Du denn mit so einem Stoffstück herausfinden können?
Guck Dir das Video an. Da siehst Du das Tuch im laufenden Betrieb. Ich finde diese Aufnahmen aussagekräftig genug, um von der Tauglichkeit überzeugt zu sein, ohne mich im Moment festlegen zu wollen. Man muss bitte nicht unbedingt verallgemeinern. ;) :D Wenn *weible hier ein Angebot bekommt, spiele ich schon ernsthaft mit dem Gedanken daran. Ich wäre also der Mensch, der denkt, es brauchen zu können. Dieses Tuch ist nicht für Laufbänder konzipiert. Deshalb hat es dennoch prima Eigenschaften und ein breit gefächertes Einsatzspektrum, wenn Du mal auf das Video schaust - von den Einlagen für Gärkörbchen aus dem gleichen Material noch gar nicht gesprochen - das geht mit den andern Tüchern schon mal nicht! ;)
NA
 

Re: Arbeiten mit beschichteten Gärtüchern

Beitragvon Avensis » Sa 10. Dez 2011, 21:59

ich warte einfach bis Montag, dann seh ich ja wie gut das ULRALASTIC ist.
und wenn ich dann das Tuch von Susi habe stell ich mal ein vergleich an.
Bild
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Re: Arbeiten mit beschichteten Gärtüchern

Beitragvon NA » Sa 10. Dez 2011, 22:09

:friends: :clapping: :i-m_so_happy:
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Re: Arbeiten mit beschichteten Gärtüchern

Beitragvon NA » Fr 2. Mär 2012, 16:56

Bild 1: Makro von der Unterseite - siehe auch meine Ausführungen am Anfang dieses Threads mit Verlinkung auf Maschinen von Fortuna.
Das Makro zeigt deutlich die Beschaffenheit der weißen Seite. Der rote Pfeil weist auf den Abschnitt von der die Vergrößerung (unverkleinertes Originalfoto) stammt. Deutlich kann man jetzt die gewirkte Grundlage für die blaue Antihaft-Beschichtung erkennen. Das weiße Trägermaterial gleicht einem Strickpullover und nimmt somit mehr Mehl auf, als ein herkömmliches Leinentuch in Webtechnik! - Diese Seite liegt auf den Transportrollen bei den Wirkmaschinen, während die blaue Seite die Teiglinge aufnimmt - auch bei den Gärtrögeln (Brötchenteiglinge) ist genau diese Seite oben.


Bild Bild

Bild 2: zeigt meine Lösung, damit das Tuch (das im Privaten ja nicht umlaufend um ein Förderband geht) am "herumrutschen" gehindert werden kann - muss sagen: als Provisorium ganz gut zu gebrauchen, solange die Unterlage eine herkömmliche Tischplatte ist. (siehe: Bild 3) Bei dickeren Arbeitsplatten oder Backbrettern geht es möglicherweise mit diesen Gummis, mit denen man auch Bettlaken spannen kann - oder man stanzt Metallösen ein, damit man es mit Hilfe von "Bändern" oder ähnlichem spannen kann…
Die einfachste Lösung wäre wohl ein Klettband - aber wer kann damit eine ganze Unterlage ausstatten (ich brauche meinen Tisch… )
Es sind halt nur Anregungen. Vielleicht kommt Euch ja selbst noch eine passende Idee, die man hier prima kundtun kann… (sonst müssen schwere Gegenstände reichen - so Eisengewichte vielleicht…???)
Diese Methode dürfte theoretisch auch für den problemlosen Einsatz anderer Tücher ähnlicher Machart (z.B. Cleanbake) geeignet sein.

Bild 4: zeigt die normal geformte Teigkugel auf diesem Tuch. Wie ich im Wochenthread schon anmerkte, habe ich mit einem Weizensauer gearbeitet, weshalb die Teigbeschaffenheit weicher und klebriger ist, als beim herkömmlichen Hefeteig mit direkter Führung. Auf Bild 5 könnt ihr mal einen Blick unter diese Teigkugel werfen ich habe sie leicht angehoben und dann fotografiert. Der Pfeil weist auf den gut sichtbaren Schluß der Teigkugel hin.
Ab jetzt bitte darauf achten, dass weder hier, noch auf den fortlaufenden Bildern irgendeine Spur von Mehl als Hilfsmittel zum bestäuben ist -
weder auf dem Tuch, noch auf dem Nudelholz oder dem Teig!!!

Bild Bild

Bild Bild

Bild Bild

Bild 7: der Pfeil verweist auf den dunkleren Fleck rechts von der Teigrolle. Das war das Ergebnis nach dem ausrollen, belegen und zusammenrollen. Ein feuchter Fleck aus Flüssigkeit und leicht Fett aus dem Teig - das hat eine Trennung zur Unterlage bewirkt! Genau dieser Film bewirkt auch den Glanz oben auf der Rolle…
Bild 8: zeigt einen Blick auf die Stückgare der Teiglinge auf dem Backblech. Jetzt ist das gleiche Tuch das Gärtuch. Die blaue Seite auf den Teiglingen aufliegend. Für das Foto musste ich natürlich das Tuch etwas zurückschlagen. Unterhalb sieht man das Backpapier.
Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt noch dokumentieren, wenn ich die Stückgare von Brötchen vornehme und sie dann zu diesem Zweck in dieses Tuch einziehen werde.

Wenn man es als "Nachteil" sehen kann, dann macht es Sinn, sich beim aufsetzen der Teiglinge auf das Blech möglichst nicht zu irren, denn jetzt gehen sie umgehend eine Verbindung mit dem Backpapier ein.

Das Ergebnis dieses Backversuches kann man hier besichtigen. Solche "Bomber" hab ich noch nie fabriziert. Da ich zu viel auf einmal anders gemacht habe, kann ich nicht schlüssig sagen, ob eine bessere Stückgare auch auf den Einsatz als Gärtuch zurückzuführen wäre. Nun - das kann man bei den Brötchen auch noch nachholen…

Und jetzt noch Eines, um spätere Vermutungen von vorneherein auszuschließen:
Dieser Eintrag ist allein für private Zwecke der hier anwesenden Anwender gedacht. Ich betreibe weder einen Shop, noch stehe ich in persönlicher oder anderer Beziehung zum Hersteller. Es dient lediglich dem Zwecke, das hier verwendete Material besser kennenzulernen und zu veranschaulichen. Werbung ist demzufolge weder beabsichtigt, noch gewollt!!! :acute:
NA
 

Re: Arbeiten mit beschichteten Gärtüchern

Beitragvon Avensis » Mi 14. Mär 2012, 14:40

ich habe ja gestern nochmal die Laugenbrötchen (Brezel) von Hannes gebacken
für 2 Bleche, ist ein sehr weicher Teig.
Auf den 1. Blech habe ich das Tuch von Fortuna (Susi) genommen
zum Abdecken damit nichts verhautet, da blieben die Teiglinge kleben und verformten sich beim Abnehmen.

2. Blech nahm ich mein Tuch von Ulraplast da blieb überhaupt nichts kleben
beide Tücher wurden ohne Mehl aufgelegt
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Re: Arbeiten mit beschichteten Gärtüchern

Beitragvon NA » Mi 14. Mär 2012, 14:51

Herbert - ich ahne es auch schon, beim herumsuchen im Net, dass es verschiedene Tücher für den Einsatz bei verschiedenen Teige geben muss… dann bist Du ja bestens gerüstet… vielleicht macht es ja doch noch Sinn, über das Weiße von Cleanbaking nachzudenken - aber es eilt ja gar nichts - ich sehe mich auch noch lange nicht am Ende mit dem Ausprobieren - ganz sicher gibt es auch eine Grenze, die man austesten muss! Das Osterbrot habe ich mit Apfelsauer angebastelt…. das hat sich nochmal klebriger verhalten, als die Franzis mit dem Weizensauer (lag vielleicht auch am Allolol in den Rosinen, dass die Hefe und sonstigen MO's Kirmes im Teig feierten) - nein - hier brauchte ich auch Mehl als Formhilfe - aber am Abdecktuch blieb nichts - vielleicht war es auch nur Glück...
NA
 

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