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Bosch Mum Erfahrungen

Re: Meine mum war kaputt...

Beitragvon Desidera » So 1. Jul 2012, 07:19

Dinkelchen: wenn Dein Mann nicht so versiert wäre, hättet Ihr die Maschine ganz sicher nicht in Gang gebracht. Wie gut, dass es geklappt hat.
Die Sache mit dem Verpackungsmüll ist wirklich ganz schlimm! Es wird ja immer groß versprochen, alles wird recylct, aber wer weiß schon, ob das auch wirklich stimmt. Viele Dinge, die in der gelben Tonne verschwinden, werden einfach verbrannt, nicht recyclelt (stimmt die Schreibweise überhaupt - ich weiß es nicht).
Natürlich vermeidet man so gut es geht die Folien und Verpackungen, aber es gibt heutzutage Dinge, die man nicht so bekommt - früher war auch nicht alles toll, aber im Bezug darauf, war es schon etwas besser.

Neulich kamen im Fernsehn wieder einmal Aufklärungssendungen zwecks Brötchen und Zusatzstoffen und auch Inhaltsstoffen von Fertigprodukten - also wirklich es wird einem richtig schlecht, wenn man das sieht.
Und dabei wurden im Labor die ganzen Zusatzstoffe für die Brötchen, Brote schöngeredet. Sie verfliegen angeblich durch den Backprozess und tauchen nirgendwo auf, weswegen sie auch nicht deklariert werden müssen.

Genauso die Obst- und Gemüsesorten, sie sind ja angeblich viel besser geworden, es wird weniger gespritzt - aber wenn man genau hinsieht, hat sich die Menge von einem Spritzmittel schon reduziert, es wird aber ein Cocktail von verschiedenen Sorten verwendet, der sich gewaschen hat. Somit ist der Erzeuger fein rauß und hat die Auflagen erfüllt, die Tatsache ist aber, dass wir langsam vergiftet werden.

Bioprodukte werden ja auch oft negativ dargestellt, sollen aber - laut Studien - wirklich sicherer sein. Ob das so stimmt, möchte ich bezweifeln. Wenn ein Bauer z.B. neben dem Acker von gespritzen Gemüse das Biogemüse anbaut, dann kann mir keiner erzählen, dass das Biogemüse rein wäre oder wenn das Biogemüse auf dem Boden wächst, der vorher behandelt wurde.....
Ich frage mich nicht mehr, woher die vielen Allergieprobleme der Menschen so plötzlich kommen, ich denke ich weiß warum.

Der Materialismus geht weiter: gestern in einer *orma-Filiale: dort musste eine Angestellte alles alleine bewerkstelligen, die Kunden regten sich auf, weil der Leergutautomat voll war und nicht geleert wurde, die Verpackungen standen im Weg herum und all das musste die eine Person ganz allein bewerkstelligen.
Gut, ich war dort zum Einkaufen, ich gebe es zu, aber ich habe mich nicht beschwert. Ich habe den Kunden, die sich aufregten gesagt, dass an allem der Preisdumping schuld sei. Dass die Arbeitskräfte eingespart werden, damit die Preise niedrig gehalten werden können, weil die Verbraucher das so wollen.
Keiner sagte etwas dagegen. Aber ob die Kunden auch darüber nachdachten, möchten ich bezweifeln, sicher waren ihre Gedanken gerade woanders.
Herzliche Backgrüße
Desidera
 
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Bosch Mum - Ein Kneterleben - Meine Erfahrung

Beitragvon Thorsten » Fr 20. Jan 2017, 01:08

Meine Mum hat nach knapp 6 jahren auch ihren Geist aufgeben. Zum Glück hatte ich ja das Modell für 80 Euro gekauft. Intern soll das auch nciht groß anders sein als die teureren Modelle. Im Schnitt wurde damit täglich ein Brot geknetet und ein bisschen Restbrot zermahlen. Also hat die Maschine rund 2000 Brote fabriziert. Bzw,. jetes Brite hat Kneteranschreibung von 4 cent verursacht
Bin also in der Summe nicht unzufrieden. Man mit jetzt die Mum48a1 gekauft, allerdings ohne Zubehör. Das Gute war das der Alte Kram noch passte,. Hab wieder unter 100 Euro bezahlt. Ist vielleicht nicht die ökologischte aber eine ökonomisch sinnvolle Lösung. Lohnt m.E. nciht viel Geld für einen Kneter auszugeben, schon gar nicht wenn man nciht tätlich backt.
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Re: Bosch Mum Erfahrungen

Beitragvon Thorsten » Sa 20. Jun 2020, 13:58

und wieder macht meine Mum komische Geräusche. Habe die Maschine aufgeschraubt und versucht den Verschleiß der Zahnräder zu mit dem Messschieber zu messen, aber da kommt man leider schlecht ran. Ich wollte dann auch das teil nicht weiter auseinanderbauen. Ich bin mir also nicht ganz klar ob das Problem eher darin liegt das das Plastikzahnrad auf der Welle eiert oder die Zähne des Zahnrads verschlissen sind. Ich hoffe man das die Mum noch dennoch ein Weile macht. Dennoch scheint die Lebensdauer begrenzt. Bei täglicher Nutzung mutmaßlich so 6 Jahre oder gut 2000 Knetvorgänge. Für die meisten Gelegenheitsbäcker wohl eine Größenordnung die man nicht so schnell erreicht: Wenn man viel Brot backt schon ärgerlich, aber beim Preis der Mum noch zu verschmerzen, zumal deutlich teueren Maschinen oft auch kein hochwertigeres Innenleben haben
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